Alexianer Aachen

Behandlungszentrum für behinderte Erwachsene startet

Das Alexianer Krankenhaus Aachen eröffnet am 1. Juli ein Medizinisches Behandlungszentrum für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen (MZEB). Die Zulassung erhielten die Alexianer bereits 2017.

Regionalgeschäftsführerin Birgit Boy und Hannelore Mertens ©Alexianer Aachen

AACHEN – Inzwischen sind auch die Verhandlungen mit den Kostenträgern erfolgreich abgeschlossen. Das MZEB soll behinderte Erwachsene aus der gesamten Region Aachen sowie Kreis Düren und Heinsberg versorgen.

Ärzte sollen Patienten auch aufsuchen

Das Krankenhaus bereitet sich momentan auf Start den Start des MZEB vor. Dafür sind interne Umzüge erforderlich. Neben der Behandlung auf der Station soll das MZEB auch aufsuchend tätig sein.  Die Mitarbeiter sollen die Patienten Zuhause oder in Wohnheimen besuchen. „Das ist echtes Neuland“, sagt Birgit Boy, Regionalgeschäftsführerin der Alexianer. Bislang gebe es bundesweit nur wenig Erfahrung mit MZEBs.

Lücke in der Versorgung geschlossen

Die Voraussetzungen für MZEBs schuf der Gesetzgeber erst 2015. „MZEBs schließen eine Lücke in der ambulanten medizinischen Versorgung“, sagt Hannelore Mertens, fachärztliche Leiterin des Zentrums. Erwachsene hätten im bisherigen Gesundheitssystem nicht immer die Behandlung und Versorgung erfahren, die sie benötigten, so Mertens. „Das sollen die MZEBs ändern, indem sie in der ambulanten Behandlung fachlich, organisatorisch und räumlich besonders auf die Betroffenen ausgerichtet sind.“ 
Das Alexianer Krankenhaus Aachen hat 254 Plätze für stationäre und tagesklinische Angebote. Dazu gehören eine Allgemeinpsychiatrie eine Gerontopsychiatrie, eine Suchtbehandlung eine Psychotherapie und psychosomatische Medizin. Zusätzlich haben die Alexianer Aachen einen Wohnverbund, der sechs stationäre Wohneinrichtungen mit 120 Plätzen für Menschen mit Behinderungen bietet. Die Alexianer Aachen GmbH gehört zum Unternehmensverbund der Alexianer. rv

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