Caritas München

Assistenzroboter helfen Pflegern

Die Caritas hat zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zwei Pflegeroboter entwickelt. Der Verband plant den Einsatz der Roboter in Altenheimen ab 2019.

© Caritasverband der Erzdiözese München und Freising

MÜNCHEN – Die zwei entwickelten Roboter können Pfleger bei kleineren Tätigkeiten helfen. So können sie Tabletten oder Getränke bringen.

Einsatz in Altenheimen ist geplant

Die Caritas plant sie ergänzend zur pflegerischen Tätigkeit, zur Entlastung der Pflegekräfte und zur Erhöhung der Patientensicherheit einzusetzen. Die Roboter sind momentan für die Anwenderforschung einsatzbereit. Der Einsatz in Altenheimen ist geplant, sofern die Projektgelder dafür zur Verfügung stehen.

Roboter sollen Pflegekräfte nicht ersetzen

„Kein digitaler Assistent kann die menschliche Zuwendung durch unsere Pflegekräfte ersetzen“, sagt der Caritasdirektor Georg Falterbaum. Sie könnten aber in vielen Bereichen unterstützen. Gemeinsam mit dem DLR wolle der Caritasverbund nun auch neue Berufsbilder, wie den Pflegetechniker definieren und etablieren, so Falterbaum.
„Eine große Zielgruppe des Projekts ist die zunehmende Zahl alter, alleinstehender Menschen, die länger ein selbstständiges Leben in ihrer eigenen Wohnung führen möchten“, sagt Alin Albu-Schäffer, Direktor des Instituts für Robotik und Mechatronik des DLR. Viele könnten sich keine ständige Hilfs- oder Pflegekraft finanziell leisten.

Assistenzrobotik ist zentrales Zukunftsthema

„Die Ergebnisse der vorgestellten Projekte sind ermutigend und zeigen, dass sich aus der Kooperation von Forschung und Unternehmen praxisnahe Lösungen entwickeln“, sagt Franz Josef Pschierer, Bayerns Wirtschaftsminister. Er hält Assistenzrobotik für ein zentrales Zukunftsthema. Wichtig sei die Digitalisierung zu gestalten, statt getrieben zu werden. rv

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