AWO BV Oberbayern

Stadt übernimmt Seniorenheim der AWO

Die AWO Oberbayern hat als Betreiber des Seniorenheims im oberbayerischen Penzberg das Handtuch geworfen. Zu Ende Mai übernimmt die Stadt den Betrieb.

Seniorenzentrum Penzberg

PENZBERG – Das Heim mit 124 Betten entspricht dem AWO-Bezirksverband Oberbayern zufolge den heutigen baulichen Anforderungen nicht mehr. Die AWO knüpfte deshalb die Verlängerung des Miet- und Trägerschaftsvertrages an einen Zuschlag von der Stadt für einen Neubau auf demselben Grundstück. Darüber ist kein Vertrag zustande gekommen. Die Parteien vereinbarten eine vorübergehende Weiterführung bis Ende Mai. Danach will die Stadt den Betrieb des Heims übernehmen. Für die Bewohner wird sich nichts verändern.

Stadt lehnte Zugeständnisse der AWO ab

Es gab eine Verhandlungsrunde Mitte Juli 2017 über einen Vertrag zum Erwerb des Grundstücks und die Errichtung eines Ersatzneubaus durch die AWO. Die AWO unterbreitete dabei das Angebot auf eigene Kosten ein Bodengutachten für den Neubau anzufertigen. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt. Auch das Angebot, das Areal auf Erbpachtbasis zu erwerben, lehnte die Stadt ab.

Zusammenarbeit mit der Stadt ist schwieriger geworden

„Wir bedauern die Beendigung der Trägerschaft für das Seniorenzentrum Penzberg durch die Stadt Penzberg sehr“, sagt der Vorstandsvorsitzende der AWO Oberbayern, Andreas Niedermeier. Aber eine einvernehmliche Zusammenarbeit wäre in den letzten Monaten immer schwieriger geworden. Trotzdem bemühe man sich auf einen möglichst schadlosen, schnellen und reibungslosen Übergang, so Niedermeier. Der AWO Bezirksverband Oberbayern ist Träger von 110 Einrichtungen und Angeboten für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren und psychisch kranke Menschen. Die AWO hat 3250 Mitarbeiter. Der Träger hat 21 weitere Seniorenzentren und 56 Kitas in Oberbayern. rv

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