Tarifverhandlungen

Verdi und Beamtenbund fordern acht Prozent

Acht Prozent mehr Einkommen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst fordern die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund (dbb).

BERLIN - „Die Beschäftigten von Bund und Kommunen haben sowohl deutlichen Nachholbedarf bei den Einkommen, als auch nach Jahren des Verzichts ein Anrecht auf Teilhabe an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung“, sagte der Bundesvorsitzende der gewerkschaftlichen Spitzenorganisationen für den öffentlichen Dienst, Peter Heesen. Er verwies auf die Einkommensverluste, die der öffentliche Dienst seit der letzten linearen Einkommenserhöhung von 2004 von einem Prozent hinnejmen musste.

Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Laut Haufe sind beide Organisationen „gewillt, mit aller Macht“ ihre Vorstellungen durchzusetzen. Die Bezahlung vieler Tätigkeiten im öffentlichen Dienst würden nicht im Verhältnis zu der Verantwortung stehen, die die Kolleginnen und Kollegen täglich tragen. „Eine Krankenschwester im kommunalen Krankenhaus muss als Fachkraft mit hoher Arbeitsbelastung und Schichtdienst, die etwa 1 300 Euro netto verdient, neben der linearen Erhöhung einen zusätzlichen Ausgleich erhalten. Deshalb die soziale Komponente - 200 Euro Mindestbetrag.“, so der als 1. Vorsitzender der dbb tarifunion Frank Stöhr.

Weitere Informationen: www.dbb.de

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