Tarifpolitik

Diakonie NRW: Arbeitgeber wollen Tarif nicht verhandeln

Die evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen und ihre Diakonie haben Forderungen der Gewerkschaft Verdi nach Verhandlungen über den diakonischen Haustarif zurückgewiesen.

DÜSSELDORF - Solche Verhandlungen wären "ein offener Bruch des kirchlichen Rechtes", schreiben die Juristischen Vizepräsidenten der Evangelischen Kirche von Westfalen, Klaus Winterhoff, und der Evangelischen Kirche im Rheinland, Christian Drägert.
Auch Arbeitskampfmaßnahmen, um die Forderung durchzusetzen, „wären
rechtswidrig", sagt Klaus Winterhoff.

Der so genannte Dritte Weg stehe nicht zur Disposition, erklärte Günther Barenhoff, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, in einer Mitteilung. 
Auch die Gewerkschaft Verdi sei eingeladen, in den Arbeitsrechtlichen Kommissionen mitzuwirken, habe dies aber bisher immer abgelehnt.

Die Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber, fordert die Dienstleistungsgewerkschaft auf, das verfassungsrechtlich garantierte Selbstbestimmungsrecht der Kirchen zu respektieren.
Andernfalls würde das Verhältnis zwischen Kirche, Diakonie und Gewerkschaft belastet.

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