Lebenshilfe Niedersachsen

Unterschriftenaktion soll an Abschaffung von Schulgeld erinnern

Die Lebenshilfe Niedersachsen hat der Landesregierung eine Unterschriftenliste übergeben. Das Land vergesse Auszubildende in der Heilerziehungspflege, kritisiert der Verband.

Übergabe der Unterschriften an die Landesregierung © Lebenshilfe Niedersachsen

  • Die niedersächsische Lebenshilfe fordert die Abschaffung des Schulgeldes für Heilerziehungspfleger.
  • Klassen würden nicht zustande kommen und Schulen müssten schließen, sagt Holger Stolz, Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe.
  • Um der Forderung Nachdruck zu verleihen hat, die eine Liste mit Unterschriftenliste an die Landesregierung übergeben.

Die Lebenshilfe Niedersachsen hat die Landesregierung an die Zusage für Schulgeldfreiheit für die Heilerziehungspflege erinnert. Dazu hat der Verband Lebenshilfe eine Liste von Unterschriften an den Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil übergeben. Die Landesregierung habe wiederholt keine Gelder für die Ausbildung der Fachkräfte im Haushalt eingestellt, kritisiert die Lebenshilfe.

Schülerzahlen gehen zurück

„Die Situation ist dramatisch“, sagt Holger Stolz, Landesgeschäftsführer. Die Schülerzahlen gingen landesweit zurück, neue Klassen kämen nicht zustande und in Hannover habe eine Fachschule schließen müssen.

Schüler zahlen 90 bis 150 Euro im Monat

In Niedersachsen habe sich das Land verpflichtet Schulen in freier Trägerschaft die Ausbildungskosten voll zu erstatten, teilt der Verband mit. Derzeit fehlten jedoch rund 20 Prozent. Daher müssten die Schulen zwischen 90 und 150 Euro im Monat von den Schülern verlangen.

Die Lebenshilfe Niedersachsen hat drei Fachschulen für die Heilerziehungspflege in Hannover, Hildesheim und Wildeshausen. rv

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