Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Untreue

Die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt gegen die ehemalige Geschäftsführerin und den Ex-Aufsichtsratschef der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Die hohen Gehaltszahlungen an die Geschäftsführerin haben den Verdacht der Untreue erregt.

DUISBURG – So laufen Ermittlungen gegen die entlassene Roselyne Rogg und gegen ehemaligen Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Reinhold Spaniel. Spaniel habe die Gehaltserhöhung Roggs genehmigt, ohne das Gremium davon zu informieren, berichtet die Tageszeitung Die Welt.

Bürgermeister will nichts gewusst haben

Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, wies in einer Stellungnahme jegliche Kenntnis der Vorgänge von sich. Die Stadt ist zu 50 Prozent Anteilseignerin der gemeinnützigen Gesellschaft. Das Rechnungsprüfungsamt der Stadt prüft Schadensersatzforderungen gegen beide Personen.

Der Aufsichtsrat hatte Rogg Anfang August fristlos entlassen. Grund war ein Jahresgehalt von 376.000 Euro. Gutachter halten 150.000 bis 180.000 Euro für angemessen. Rogg selbst hatte ihr Gehalt in einer nicht abgesprochenen Pressekonferenz gerechtfertigt. jh



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