ASB LV Niedersachsen

Schaden aus Betrug ist größer als erwartet

Der ASB Niedersachsen rechnet mit viel höheren Schäden im Fall falscher Abrechnungen. Der Landesverband bereitet bereits eine zivile Klage gegen den beschuldigten Ex-Geschäftsführer vor.

  • Ein Ex-Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft des ASB soll sich an falschen Rechnungen für einen Sicherheitsdienst bereichert haben.

  • Die Staatsanwaltschaft geht mittlerweile von einer Schadenssumme von zehn Millionen Euro aus.

  • Der Landesverband will im Falle eines Schuldspruchs auf Schadenersatz klagen.

Verband will Strafprozess abwarten

Die Klagesumme hänge vom Ausgang des Strafprozesses ab, der in zwei bis drei Monaten beginne, sagte ein Sprecher des ASB Niedersachsen. Auch ein Assistent des in ASB-Managers soll beteiligt gewesen sein. Der Mann klagt gegenwärtig vor dem Hannoveraner Arbeitsgericht. Die schweren Vorwürfe hätten keine andere Konsequenz als eine Entlassung zugelassen, sagt ein ASB-Sprecher.

Verdächtiger sitzt weiter in Untersuchungshaft

Der ehemalige ASB-Geschäftsführer soll die Firma seines Komplizen mit Überwachungsdiensten beauftragt haben, berichtet die Bild Zeitung. Doch statt die Dienstleistung zu erbringen, hätten die Männer das Geld unter sich aufgeteilt. Die Staatsanwaltschaft war zuvor von einem Schaden von drei Millionen Euro ausgegangen. Der aus dem Libanon stammende Ex-Geschäftsführer der ASB  Gesellschaft für Sozialdienste und Krankentransporte sitzt weiter in Untersuchungshaft. Es besteht Fluchtgefahr. 

Der ASB Landesverband Niedersachsen beschäftigt rund 2800 Mitarbeiter und unterhält 19 Gliederungen auf Regional, Kreis- und Ortsebene. Er ist unter anderem im Bereich der Pflege, des Rettungsdienstes sowie in der Kinder- und Jugendhilfe aktiv. ols

Quelle: ASB Niedersachen, Bild-Zeitung

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