Paritätischer Gesamtverband

Moscheegemeinden erhalten Coaches aus der freien Wohlfahrt

Der Paritätische unterstützt Moscheen bei ihren nicht-religiösen Tätigkeiten. Das lässt sich das Innenministerium einiges kosten.

  • Der Paritätische spricht islamische Gemeinden an und hilft ihnen bei Beratung, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Ziel des Projekts Moscheen für Integration ist es, die Gemeinden zu professionalisieren.
  • Das Bundesinnenministerium startet das Projekt in einer dreijährigen Pilotphase mit einem Budget von sieben Millionen Euro.  

Der Paritätische unterstützt Moscheen dabei sich professioneller aufzustellen. Im Rahmen des Projektes ‚Moscheen für Integration’ vom Bundesinnenministerium soll der Paritätische den Moscheen bei nicht-religiösen Tätigkeiten unter die Arme greifen. So sei das Ziel des Projektes, dass die Gemeinden so gestärkt würden, dass sie selbst Träger werden könnten und beispielsweise Kitas eröffnen. Dafür spricht der Paritätische islamische Gemeinden an und koordiniert Fördermaßnahmen zusammen mit anderen Trägern vor Ort.

Gemeinden sollen sichtbarer sein

Das Projekt soll Moscheegemeinden in die Nachbarschaften und örtliche Strukturen einbinden, damit sie sichtbarer, zugänglicher und stärker in der deutschen Gesellschaft verortet werden, so das Ministerium. Die Gemeinden können sich dabei in den Bereichen Beratung, Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit oder Nachbarschaftsaktivitäten coachen lassen. Das Projekt läuft in einer dreijährigen Pilotphase, für die sieben Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Neben dem Paritätischen Gesamtverband arbeiten die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, das Goethe-Institut und die Otto Benecke Stiftung mit den Moscheegemeinden zusammen. Das Projekt wird von einem Beirat begleitet und wissenschaftlich evaluiert. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge starten das Projekt im Rahmen der Deutschen Islam Konferenz.

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