Lebenshilfe Gelderland

Menschen mit Behinderung verkaufen Bustickets

Die Lebenshilfe Gelderland steigt ab August in den Verkauf von Tickets für den Nahverkehr ein. Der Geschäftsführer hat klare Erwartungen.

  • Lebenshilfe-Kiosk soll Bustickets verkaufen.

  • Dienst muss sich selbst refinanzieren.

  • Zwei Mitarbeiter mit Schwerbehinderung sollen beschäftigt werden.

Die Lebenshilfe Gelderland verkauft ab August Bustickets und Abos für den Nahverkehr. Die Lebenshilfe wird damit das Angebot eines Kioskes erweitern, den sie seit drei Jahren betreibt. Dort arbeiten vier Menschen in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen und eine Aushilfe im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung. Zwei der Mitarbeiter haben eine anerkannte Schwerbehinderung, so Geschäftsführer Ralf Hahn.

Träger übernimmt das Service-Angebot von der Stadt

„Der Kiosk läuft im Bereich unseres Inklusionsbetrieb als eigener Fachbereich und muss sich aus den erwirtschafteten Erträgen finanzieren“, erklärt Hahn. Das neue Angebot der Lebenshilfe ist möglich, weil die Niederrheinischen Verkehrsbetriebe den Linienverkehr von der Stadt Geldern übernehmen. Bislang verkaufte die Kommune die Tickets.

420 Mitarbeiter kümmern sich um Behinderte

Die Lebenshilfe Gelderland beschäftigt im Bereich der Behindertenhilfe eigenen Angaben zufolge im Kreis Kleve mehr als 420 Mitarbeiter, welche die Klienten in stationären und ambulanten Wohnbereichen, Kindertageseinrichtungen, Familienzentren und Freizeiteinrichtungen betreuen. Darüber hinaus gibt es einen ambulanten Pflege- und Betreuungsdienst sowie eine ambulante Kinderkrankenpflege. ols

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