Freiwilligendienst

Kostenlose Zugfahrten soll es auch für Bufdis geben

Bundesfreiwillige verdienen kostenlose Zugfahrten, sagt Ulrich Schneider, Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Vor allem aus einem Grund könnten sie das Privileg viel besser brauchen als Soldaten.

Geschäftsführer Schneider © Paritätischer Wohlfahrtsverband

  • Alle Personen die Bundesfreiwilligendienst oder Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren sollen kostenlos Zug fahren dürfen, sagt Ulrich Schneider.
  • Freiwilligendienstler bekommen maximal 400 Euro im Monat.
  • Die Befreiung von Fahrkosten könnten sie daher dringend brauchen.

Der Paritätische Gesamtverband fordert kostenlose Zugfahrten für Personen die den Bundesfreiwilligendienst oder das Freiwillige Soziale Jahr absolvieren. „Sie hätten nicht nur eine solche Anerkennung mehr als verdient“, sagt Ulrich Schneider, Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Die 100.000 Freiwilligendienstler in Deutschland würden mit maximal 400 Euro im Monat vergütet. Die Befreiung von den Fahrtkosten könnten sie daher dringend brauchen, so der Geschäftsführer.

Soldaten verdienen keinen Sonderstatus

Schneider kritisiert die Regelung, dass Soldaten von Freifahrten profitieren sollen. Deutschland habe keine Wehrpflichtigen mehr, sondern man habe es mit einer Berufsarmee zu tun. Es gebe keinen wirklichen Grund, ihnen das Privileg freier Bahnfahrten zu gewähren, so Schneider. Auch das Argument, dass Soldaten das Sicherheitsgefühl von Mitreisenden erhöhen würden, steche nicht. „Soldaten sind keine Polizisten, weder von der Ausbildung, noch von ihrem Auftrag und ihren Befugnissen her“, sagt Schneider.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist Dachverband von über 10.000 eigenständigen Organisationen. Der Verband hat 15 Landesverbände und 280 Kreisgeschäftsstellen. rv

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