ASB LV Bayern

Ex-Landesgeschäftsführer klagt gegen Kündigung

Der ehemalige Geschäftsführer des bayerischen Landesverbands des Samariterbundes klagt gegen seine Kündigung. Der Rauswurf hat laut Verband nichts mit dem Abrechnungsskandal zu tun.

  • Der Ex-Geschäftsführer des ASB Landesverbandes klagt gegen seine Kündigung.
  • Der Verband hatte Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung von Dienstfahrzeugen festgestellt.
  • Im Zusammenhang mit falschen Rettungsdienstabrechnungen hält sich der Verband weitere Schritte vor.

Der ehemalige Geschäftsführer des ASB Bayern klagt gegen seine fristlose Kündigung. Der Verband hatte ihm wegen Unregelmäßigkeiten bei der Nutzung von Dienstfahrzeugen gekündigt. Diese hatte eine interne Überprüfung aufgedeckt. Eine Anfrage von Wohlfahrt Intern an den ehemaligen Geschäftsführer blieb bisher unbeantwortet. Der Träger betont, er habe ihn nicht auf Basis der falschen Rettungsdienstabrechnungen rausgeworfen. In diesem Bereich behalte man sich weitere Schritte vor, so der Verband.

Nachweise für Leistungen fehlen

Dem ehemaligen Geschäftsführer und einem seiner Mitarbeiter wird ebenfalls vorgeworfen, bei Abrechnungen im Rettungsdienst fiktive Zahlen angegeben zu haben. Für Leistungen zwischen 2009 und 2016 sollen Nachweise fehlen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdacht auf Betrugs in einem besonders schweren Fall.

Der ASB Bayern hat neben dem Rettungsdienst auch Einrichtungen in der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe sowie Eingliederungshilfe. rv

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