ASB LV Mecklenburg-Vorpommern

Betreuer steht unter Gewaltverdacht

Ein Betreuer des ASB soll in einer Rostocker Wohngruppe zwei Kinder misshandelt haben. Der Träger zieht nun Konsequenzen.

  • Ein Betreuer des ASB in Mecklenburg-Vorpommern steht im Verdacht, zwei Kinder körperlich misshandelt zu haben.

  • Mit der Anzeige eines Vaters kamen die Vorwürfe ans Licht.

  • Auch der ASB hat den Vorfall angezeigt und den Mitarbeiter freigestellt.

Der Betreuer in Diensten der Kinder- und Jugendhilfe des ASB (ASB KJH) steht im Verdacht, zwei Kinder im Alter von neun und zwölf Jahren körperlich misshandelt zu haben. Das berichtet die Hamburger Morgenpost. Auf eine Anzeige eines Vaters hin habe die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen aufgenommen.

Freistellung wegen weiterer Gefährdung

Der ASB habe den Betreuer von der Arbeit freigestellt und außerdem Strafanzeige erstattet, berichtet eine Sprecherin der ASB KJH. Zu dieser Entscheidung sei man anhand eines ‚standardisierten Krisenmanagements‘ gekommen, nachdem ein Fachteam aus Geschäftsführung, Einrichtungsleitung, Fachkräften für Kindeswohlgefährdung und pädagogischen Mitarbeitern eine Risikoeinschätzung getroffen hätte. Eine weitere Gefährdung sei ohne die Freistellung nicht ausgeschlossen. Außerdem beziehe der ASB Jugendamt und Sorgeberechtigte mit ein, zitiert die Zeitung die Sprecherin. Eine Anfrage von Wohlfahrt Intern ließ der Träger unbeantwortet.

Die ASB KJH ist eine Tochter des ASB-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Organisation ist vor allem in der Kinder- und Jugendhilfe aktiv, darüber hinaus in der Behindertenhilfe für junge Menschen. Der Träger beschäftigt rund 380 Mitarbeiter. ols

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