DRK

Zahl der Ehrenämtler steigt auf 15-Jahreshoch

Vom allgemein beklagten Ehrenamtsverdruss merkt das DRK wenig. In der Bilanz des vergangenen Jahres geht jedoch ein anderer wichtiger Posten deutlich zurück.

  • DRK hat 10.000 Helfer mehr als im Vorjahr.

  • Spendeneinnahmen gehen um drei Millionen Euro zurück.

  • Erbschaften bescheren dem Verband einen Überschuss.

Die Zahl der ehrenamtlichen Helfer ist im vergangenen Jahr um rund 10.000 auf 435.100 gestiegen. „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung und der höchste Stand seit mehr als 15 Jahren“, sagte Hasselfeldt. Auch der Nachwuchs entwickele sich positiv: Von den aktiven Mitliedern gehören rund 134.800 dem Jugendrotkreuz an.

Katastrophen blieben aus

Entgegen der steigenden Mitgliederzahl gingen die Spendeneinnahmen im vergangenen Jahr zurück: Knapp drei Millionen Euro weniger landeten auf dem Konto des Roten Kreuzes. Da medienwirksame Großereignisse ausblieben, sei das Ergebnis niedriger als im Vorjahr ausgefallen, heißt es im Geschäftsbericht.

Auch der Zufluss der öffentlichen Mittel war rückläufig: Er sank gegenüber dem Vorjahr um gut sechs Millionen von 89,1 auf 83,2 Millionen Euro. Mit einem Ertrag von insgesamt 134,3 Millionen Euro und damit rund elf Millionen weniger als 2017 schloss das DRK das Geschäftsjahr ab.

Fünf Millionen Euro geerbt

Dass es trotz gesunkener Spendeneinnahmen mit einem Überschuss abschloss, erklärt das DRK mit gleichbleibenden Finanz- und Beteiligungserträge und einem außerordentlichen Ergebnis bei den Erbschaften. Knapp fünf Millionen Euro und damit 300.000 Euro mehr als 2017 nahm das DRK durch Nachlässe ein. Insgesamt erwirtschaftete der Verband einen Jahresüberschuss von rund 600.000 Euro. ols

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