Rotkreuzschwestern

Rotkreuzschwestern verlassen Arbeitsgemeinschaft

Der Verband der Schwesternschaften vom Deutschen Roten Kreuz ist nun eigenständiges Mitglied des Deutschen Pflegerates (DPR).

BERLIN/GÖTTINGEN - Zuvor war er über 50 Jahre lang in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen (ADS) untergebracht. Damit übernimmt der Verband die bundespolitische Verantwortung von über 21000 Rotkreuzschwestern in bundesweit 34 DRK-Schwesternschaften allein.

Der Verband der Schwesternschaften vom DRK gehört zu den größten Verbänden im Pflegerat. Seit dem 1. Juli ist er eigenständig politisch aktiv, „um insbesondere in der Berufspolitik seine Positionen eigenständiger zu vertreten“, erklärt die ADS-Vorsitzende Renate Heinzmann die Entscheidung des DRK-Verbandes. „Die evangelischen und katholischen Mitgliedsverbände der ADS sehen darin die Chance zu neuen Wegen.“, so Heinzmann weiter. „Als Zusammenschluss der christlichen Verbände werden sie unter dem bekannten Namen Aufgaben und Verantwortung weiterführen, sich aktiv am politischen Diskurs und innerhalb der Gremien beteiligen sowie die politische Arbeit mitgestalten.“

Die ADS ist Gründungsmitglied des Deutschen Bildungsrates für Pflegeberufe und des Deutschen Pflegerates. Mit dem Ausstieg der Rotkreuzschwestern verbleiben neun Organisationen in der Arbeitsgemeinschaft, darunter die Caritasgemeinschaft für Pflege- und Sozialberufe, der Katholische Berufsverband für Pflegeberufe sowie der Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband und der Evangelische Fach- und Berufsverband für Pflege.

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