DRK KV Hildburghausen

Rotes Kreuz verlässt Rettungsdienst

Das DRK verlässt den Rettungsdienst in den Landkreisen Hildburghausen, Sonneberg und Suhl. Der Rettungsdienstzweckverband Südthüringen reagiert damit auf die Pleite des DRK Rettungsdienstes Hildburghausen.

ZELLA-MEHLIS – Welche Hilfsorganisationen einspringen, will André Knapp, Vorsitzender des Zweckverbandes, nicht verraten. Gegenüber der Tageszeitung ‚Freies Wort‘ sagte er, der bisherige Plan, die vorläufige Insolvenz des DRK-Rettungsdienstes in eine Planinsolvenz zu überführen, sei gescheitert.  Das Blatt spekuliert indes, der Klinikverbund Regiomed sei als Rettungsdienst-Anbieter in den Kreisen Hildburghausen und Sonneberg gesetzt. Er ist bereits als Betreiber weiterer Wachen aktiv. Für den Standort in Suhl seien ASB und Johanniter die Kandidaten.

DRK-Tochter seit dem Sommer pleite

André Knapp reagierte nicht auf eine schriftliche Anfrage von Wohlfahrt Intern. Unklar bleibt daher, was mit den rund 70 Beschäftigten passiert. Im August wurde bekannt, dass die Rettungsdiensttochter des Kreisverbandes Hildburghausen in argen finanziellen Nöten steckt. Anfang September hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet. ols

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