DRK KV Döbeln-Hainichen

Mitarbeiter sollen Bezahlung nach TVöD erhalten

Der DRK Kreisverband Döbeln-Hainichen will die Beschäftigten im Rettungsdienst bis 2020 nach TVöD bezahlen. Darauf einigte sich der Kreisverband mit der Gewerkschaft Verdi.

HAINICHEN – Demnach sollen die Einkommen in den nächsten zwei Jahren schrittweise angehoben werden. Der Unterschied zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes beträgt teilweise mehr als 15 Prozent. Zudem sollen Rettungskräfte künftig statt 48 Stunden nur noch 40 Stunden pro Woche arbeiten. Damit wolle der Verband dem Wunsch der Verdi-Mitglieder auf bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachkommen, teilt der Träger mit. Die Regelung betrifft etwa 140 Beschäftigte im Rettungsdienst.

Gehaltserhöhungen auch für Pflegekräfte

Auch für Mitarbeiter in den Bereichen Pflege und Verwaltung sollen die Gehälter im Laufe des kommenden Jahres um durchschnittlich 8 Prozent und im Jahr 2020 um weitere 3 Prozent steigen. Anfang Januar 2019 liegen die Löhne somit bereits bei 90 Prozent des TVÖD. Ziel sei es auch hier, die Einkommen stufenweise bis auf das Tarifniveau des öffentlichen Dienstes anzuheben, sagt der Vorstandsvorsitzende des Kreisverbands Jörg Hirschel. Das Gehalt der Erzieherinnen und Erzieher hat der Verband bereits seit 2016 stufenweise an den TVöD angepasst.

Zu den Angeboten des DRK Kreisverbands Döbeln-Hainichen zählen Kitas, Rettungswachen sowie stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen. Der Verband beschäftigt rund 640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Städte Döbeln und Hainichen liegen in Sachsen. br

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