BRK KV Ingolstadt

Verband entlässt Mann wegen gefälschter Urkunde

Das BRK Ingolstadt hat einen Mann entlassen, dessen Notfallsanitäter-Urkunde gefälscht war. Zuvor stellte der Verband ihn vom Dienst frei, weil er eine Frau sexuell belästigt hatte.

INGOLSTADT – Einige Tage nach Beginn der Probearbeitszeit des 20-Jährigen erfuhr die Geschäftsführung des BRK Ingolstadt, dass die Polizei gegen ihn eine Ermittlung wegen sexueller Belästigung eingeleitet hat. Daraufhin stellte der Verband den Mann vom Dienst frei. 

Verband erstattet Strafanzeige

Mitarbeitende äußerten schließlich Zweifel an der Identität des Mannes. In einem sozialen Netzwerk hatten sie die Urkunde des neuen Kollegen gesehen. Doch das Profilbild des Nutzers passte nicht zum vermeintlichen Notfallsanitäter. Die Geschäftsführung des Verbands erstattete daraufhin Strafanzeige. Der 20-Jährige hatte die Urkunde aus dem Internet heruntergeladen. Da lediglich eine Kopie der Urkunde vorlag, ließ die Geschäftsführung des Verbands sie bei der ausstellenden Behörde überprüfen. Die Behörde bestätigte, dass das Dokument echt sei.

Maßnahmen überprüft und verschärft

Das BRK Ingolstadt habe richtig und schnell gehandelt, teilt das BRK auf Nachfrage mit. Das BRK habe Maßnahmen bei der Einstellung von neuen Mitarbeitenden überprüft und verschärft. So müssten ab sofort alle Beschäftigten vor Beginn ihrer Tätigkeit einen amtlichen Lichtbildausweis vorlegen. sd

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