DRK LV Rheinland-Pfalz

Land nimmt Krankentransporte unter die Lupe

Der DRK Landesverband Rheinland-Pfalz liegt im Clinch mit dem Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes des Landes. Dieser will qualifizierte Krankentransporte in zwei Kommunen auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen.

MAINZ – Bei den Ärztlichen Leitern Rettungsdienst handelt es sich um eine Behörde des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, die dem Innenministerium untersteht. Der zuständige Arzt für die Kommunen Mainz und Bad Kreuznach nimmt derzeit die Krankentransporte unter die Lupe. Dass die Kontrolle nicht praktikabel sei, kritisiert DRK-Landesvorstand Manual Gonzalez. Er spricht im Namen der ‚DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe gGmbH‘ mit Sitz in Mainz. Das Unternehmen ist rechtlich mit dem Landesverband verbunden.

Landesbehörde will jede Anfrage prüfen

„Jede Anfrage nach einem qualifizierten Krankentransport, die auf den Leitstellen in Mainz und  Bad Kreuznach eingehen, müssen an den Ärztlichen Leiter weitergeleitet und dort geprüft werden“, kritisiert Gonzalez. Das führe zum Effekt eines Flaschenhalses. Durch den entstehenden Stau von Anfragen könnten diese nur mit Verzögerung bearbeitet werden.

DRK sieht sich wegen Ausfällen in der Kritik

Weiteres Ärgernis aus DRK-Sicht: „Das DRK wird für Ausfälle verantwortlich gemacht, die dabei entstehen Es heißt, wir würden die Patienten nicht mehr abholen“, so Gonzalez. Er ist daher an einer baldigen Lösung des Konflikts interessiert und will der Landesbehörde klarmachen, dass auch die Leitstellen-Disponenten des DRK entscheiden könnten, wo ein qualifizierter Krankentransport nötig sei und wo auf medizinische Begleitung verzichtet werden könne. Der Ärztliche Leiter indes reagierte auf eine schriftliche Anfrage um Stellungnahme gegenüber Wohlfahrt Intern nicht. ols

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