DRK Krankenhaus Grevesmühlen

Krankenhaus dementiert Vorwürfe von Mitarbeitenden

Das DRK Krankenhaus Grevesmühlen weist die Kritik an Arbeitsbedingungen aus einem offenen Brief von Mitarbeitenden zurück. Dabei will es die Leitung der Einrichtung jedoch nicht belassen.

DRK-Krankenhaus Grevesmühlen © DRK-Krankenhaus Grevesmühlen

  • Das DRK Krankenhaus Grevesmühlen weist Vorwürfe von Beschäftigten aus einem offenen Brief zurück.
  • Die Krankenhausleitung erwägt rechtliche Schritte gegen die Verfasserinnen und Verfasser des Schreibens.
  • Beschäftigte des DRK Krankenhauses Grevesmühlen hatten sich über niedrige Löhne und nicht eingehaltene Ruhezeiten zwischen Diensten beschwert.

In einer Stellungnahme reagiert das DRK Krankenhaus Grevesmühlen auf Vorwürfe aus einem offenen Brief von Mitarbeitenden. Diese hatten in dem Schreiben die Arbeitsbedingungen in der Einrichtung beanstandet. Bei dem Brief handle es sich dem Krankenhaus zufolge um perfide Rufschädigung und eine groteske Verzerrung der Tatsachen. Die Leitung prüfe die Einleitung rechtlicher Schritte gegen die Verfasser des Schreibens.

Krankenhaus erfüllt gesetzliche Vorgaben

Zur Behauptung, der Geschäftsführer des Krankenhauses wolle nicht über Gehaltserhöhungen verhandeln, heißt es in der Stellungnahme: „Der Geschäftsführer steht jederzeit für Gespräche zur Verfügung.“ Dass in der Einrichtung Personalmangel herrsche, stimme ebenfalls nicht. Das Krankenhaus erfülle alle Vorgaben der Pflegepersonaluntergrenzenverordnung.

Ruhezeiten werden eingehalten

In ihrem offenen Brief hatten die Mitarbeitenden weiter kritisiert, dass sie immer wieder kurzfristig einspringen müssten und dazu genötigt würden, Dienste zu übernehmen. Die gesetzlich festgelegte Ruhezeit von elf Stunden zwischen zwei Diensten würde dabei nicht eingehalten. Diesen Vorwurf weist das Krankenhaus in seiner Stellungnahme als schlichtweg falsch zurück. Zu der Behauptung der Mitarbeitenden, Fachkräfte bekämen das Gehalt von Hilfskräften, äußerte sich das Krankenhaus nicht.

Das DRK Krankenhaus Grevesmühlen beschäftigt rund 250 Mitarbeitende. Es hat 122 Betten und behandelt jährlich rund 5000 stationäre und 4500 ambulante Fälle. Außerdem ist es akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Rostock und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Lübeck. sd

 

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