DRK Trägergesellschaft Süd-West

Krankenhäuser im Westerwald gehen zusammen

Die DRK-Trägergesellschaft Süd-West führt zwei Kliniken in Altenkirchen und Hachenburg zusammen. Für beide Häuser plant das DRK etwas Neues.

Die DRK-Klinik in Altenkirchen © DRK Trägergesellschaft Süd-West

  • Die DRK-Trägergesellschaft Süd-West legt zwei Krankenhäuser im Westerwald zusammen.

  • Beide Häuser machten im vergangenen Jahr mehr als drei Millionen Euro Minus.

  • Ein Neubau soll beide Häuser vereinen.

Zwei Kliniken der DRK-Trägergesellschaft Süd-West gehen in neuem Neubau zusammen. Die beiden Häuser in Altenkirchen und Hachenburg machten im vergangenen Jahr Verluste von 3,2 Millionen Euro. „Derartige Defizite kann kein Krankenhausträger dauerhaft abdecken“, sagt Bernd Decker, Geschäftsführer der DRK Trägergesellschaft Süd-West. Ohne den Zusammenschluss laufe das DRK Gefahr, die Häuser an die Landkreise abgeben zu müssen.

Zukunft abhängig von Politik und Kassen

Betriebsbedingte Kündigungen für die rund 700 Mitarbeiter solle es nicht geben.. Für die Einhauslösung benötige das DRK allerdings Unterstützung der Kommunalpolitik und der Landesregierung sowie der Krankenkassen, fordert Decker.

Krankenhäuser haben teils weniger als 200 Betten

Als Ursache für die Misere nennt er die Situation ländlicher Krankenhäuser, die weniger als 200 Betten haben. „Verantwortlich für diese angespannte wirtschaftliche Situation sind die bundespolitischen Vorgaben zur Krankenhaus-Finanzierung“, so Decker. Die Einnahmen könnten die Kosten nicht mehr decken. Die DRK Trägergesellschaft Süd-West mit ihren gut 4200 Mitarbeitern führt in Rheinland-Pfalz sowie im Saarland elf Krankenhäuser an 13 Standorten. ols

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