DRK KV Hamburg-Harburg

Kita-Mitarbeiter streiken für mehr Geld

Die Kita-Mitarbeitenden des DRK Kreisverbandes Hamburg-Harburg streiken. Sie fühlen sich ungerecht behandelt.

  • In den Kitas des DRK Hamburg-Harburg wird gestreikt.
  • Verdi wirft dem Kreisverband vor, den Mitarbeitenden deutlich weniger zahlen zu wollen als andere Kita-Träger in der Stadt.
  • Mitte März gehen die Tarifverhandlungen in die nächste Runde.

Verdi ist das Gehaltsangebot des DRK Hamburg-Harburg zu niedrig. Die Gewerkschaft hat 400 Mitarbeitende in Kitas zum ganztägigen Streik aufgerufen. Mit dem aktuellen Angebot der Arbeitgeberseite würden Erzieher mit sechs Jahren Berufserfahrung 250 Euro im Monat weniger verdienen als ihre Kollegen bei anderen Trägern in Hamburg, kritisiert Verdi. „Das ist ein Minus-Angebot und nicht akzeptabel“, kritisiert Hilke Stein, die den ‚Fachbereich Gesundheit und Soziales‘ leitet.

Verhandlungen sollen Berufserfahrung regeln

Kreisgeschäftsführer Harald Krüger reagiert mit Unverständnis auf den Streik. „So ist es schlicht unwahr, dass pädagogische Beschäftigte beim DRK Hamburg-Harburg grundsätzlich weniger verdienen würden als bei anderen Trägern oder dass Gehälter oder Sozialleistungen von uns gekürzt worden wären“, hält er entgegen. Einschlägig für die Bezahlung sei der DRK-Reformtarif. „Die Verhandlungen dienen dazu, einzelne Punkte wie beispielsweise die Anerkennung von Berufserfahrung einvernehmlich und verlässlich zu regeln“, so Krüger. Die nächste Verhandlung ist für den 16. März terminiert.

Das DRK Hamburg-Harburg beschäftigt in der norddeutschen Metropole rund 1000 Mitarbeiter. Der Kreisverband betreibt 16 Kindertagesstätten sowie drei Ganztagsschulen. Seine Geschäftsfelder sind Rettungsdienst und Katastrophenschutz, darüber hinaus die Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Behinderten sowie die Pflege älterer Menschen. ols

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