DRK Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz

Hebammenmangel führt zu Schließung von Geburtenstation

Das DRK Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz muss seine Geburtenstation schließen. Ein freigemeinnütziger Kollege springt ein.

  • Das DRK Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz schließt ab Juli vorübergehend seine Geburtenstation, weil Hebammen fehlen.

  • Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg übernimmt die Versorgung der Schwangeren.

  • Auch andere Krankenhäuser in der Region haben mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen.

Das DRK Krankenhaus Mecklenburg-Strelitz muss ab Juli zeitweise seine Geburtenstation schließen, weil es nicht genug Hebammen hat. Die letzten Monate hätten das Neustrelitzer Krankenhaus mit einer sehr herausfordernden Personalsituation konfrontiert, sagte Jan Weyer, Geschäftsführer des Krankenhauses, gegenüber der Zeitung Nordkurier. Das Krankenhaus habe trotz intensiver Bemühungen offene Stellen aufgrund des dramatischen Mangels an Hebammen nicht besetzen können. Außerdem seien innerhalb kürzester Zeit drei von sechs Hebammen schwanger geworden.

Klinikum in Neubrandenburg übernimmt Versorgung

Anfang Oktober soll die Geburtenstation wieder öffnen. Während der vorübergehenden Schließung übernimmt das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg die Versorgung der Schwangeren, berichtet die Zeitung Die Welt.

Weitere Häuser in der Region mussten Bereiche schließen

Das DRK-Krankenhaus in Neustrelitz ist kein Einzelfall in der Region. In der Kinder- und Jugendabteilung der Asklepios-Klinik in Parchim werden derzeit keine Patienten behandelt, weil Personal fehlt. Ende Dezember 2018 musste das Mediclin-Krankenhaus in Crivitz seinen Kreißsaal aus demselben Grund für einige Tage schließen. sd

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