DRK-Schwesternschaften

Gesetzesänderung macht Ausbildung weiter möglich

DRK-Schwesternschaften dürfen weiter Pflegekräfte ausbilden. Ohne die gesetzliche Änderung hätten sie das Privileg verloren.

  • DRK-Schwesternschaften können nach einer Änderung des DRK-Gesetzes Ausbildungsträger in der Pflege bleiben.
  • Das neue Pflegeberufegesetz hätte die Funktion der Schwesternschaften als Ausbildungsträger erschwert.
  • Die Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK begrüßt die Gesetzesänderung.

Die DRK-Schwesternschaften dürfen auch nach Inkrafttreten des Pflegeberufegesetzes im Januar 2020 Ausbildungsträger bleiben. Dafür hat der Bundestag eine Änderung des DRK-Gesetzes beschlossen. Dem Paragrafen über die Aufgaben des DRK wurde ein Absatz hinzugefügt, der die vereinsrechtlich organisierten Schwesternschaften des DRK zu Trägern der praktischen Pflegeausbildung erklärt.

Pflegeberufegesetz erschwert Ausbildung für Schwesternschaften

Dem Pflegeberufegesetz zufolge dürfen künftig nur noch Kliniken, stationäre Altenpflegeeinrichtungen und ambulante Dienste Ausbildungsträger sein. Ohne eine Änderung des DRK-Gesetzes hätten die DRK-Schwesternschaften nur noch unter erschwerten Bedingungen oder gar nicht ausbilden können, teilt eine Sprecherin des Verbands der Schwesternschaften vom DRK auf Anfrage mit. Außerdem wären Ausbildungskooperationen zwischen Kliniken, Krankenpflegeschulen und Schwesternschaften kaum mehr möglich gewesen.

Die Präsidentin des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK, Generaloberin Gabriele Müller-Stutzer, begrüßt die Gesetzesänderung: „Ich freue mich, dass die besondere Rolle der DRK-Schwesternschaften als wichtiger Ausbildungsträger auch in Zukunft im Sinne der Aufgaben des DRK gesichert ist.“

3.800 Auszubildende im Jahr

Der Verband der Schwesternschaften vom DRK ist die Dachorganisation für die bundesweit 31 DRK-Schwesternschaften mit rund 20.000 Rotkreuzschwestern. Die Schwesternschaften betreiben unter anderem Krankenhäuser, Pflegeheime sowie Kurzzeit- und Tagespflegezentren. Außerdem gehören 64 Schulen für Pflegeberufe zu ihnen, in denen jährlich rund 3.800 Schülerinnen und Schüler ausgebildet werden. sd

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