DRK LV Thüringen

Gesellschaft soll Rettungsdienst weiterführen

Der DRK Landesverband Thüringen will den Rettungsdienst des Kreisverbands Hildburghausen übernehmen. Das Rote Kreuz will auch bei künftigen Vergaben mitreden können.

ERFURT Der Landesverband wolle mit der neuen Gesellschaft das Rettungsdienstgeschäft im Kreis Hildburghausen konsolidieren und so handlungsfähig bleiben, sagt der Vorsitzende Peter Schreiber. Die rund 70 Mitarbeiter des Rettungsdienst will der Landesverband weiterbeschäftigen.

Betrieb bis November sicher

Henrik Brandenburg, Insolvenzverwalter der ‚DRK-Rettungsdienst gGmbH Hildburghausen‘ begrüßt derweil die Pläne des Rettungsdienstzweckverbandes Südthüringen, die vier betroffenen Wachen in Eisfeld, Hildburghausen, Schalkau und Suhl vorerst in Händen der bisherigen Gesellschaft zu belassen. Bis einschließlich November seien ihr Betrieb sowie die Lohnzahlungen gesichert, so der Anwalt.

Kreisgeschäftsführer nicht mehr im Amt

Im August wurde bekannt, dass die Rettungsdiensttochter des Kreisverbandes in argen finanziellen Nöten steckt. Anfang September hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Wie der Landesvorsitzende Peter Schreiber berichtet, hat Kreisgeschäftsführer Andreas Zeuner seine beiden Posten inzwischen geräumt: Dieser war zugleich für die Geschicke der Rettungsdienstgesellschaft verantwortlich. ols

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