DRK KV Hamburg-Harburg

Geschäftsführung weist Kritik an Kita-Ausgründung zurück

Der DRK Kreisverband Hamburg-Harburg will seine 17 Kitas in ein Tochterunternehmen auslagern. Einzelne Beschäftigte betrachten das mit Sorge.

  • Das DRK Hamburg-Harburg gründet für den Betrieb seiner Kitas eine Tochtergesellschaft.
  • Beschäftigte werfen dem Träger vor, Tarifflucht begehen und einen Betriebsrat verhindern zu wollen.
  • Geschäftsführer Harald Krüger dementiert und verweist auf gute Erfahrungen mit Tochterunternehmen.

Der Geschäftsführer des DRK in Hamburg-Harburg hält die Kritik an der Gründung einer Tochtergesellschaft für den Betrieb seiner Kitas für unberechtigt. Der DRK-Kreisverband habe mit seinen sechs bereits bestehenden Tochtergesellschaften gute Erfahrungen gemacht, sagt Harald Krüger. Es könne keine Rede davon sein, mit der Gründung einen Betriebsrat verhindern zu wollen. Auch die Behauptung, Tarifflucht zu begehen, sei falsch. Die pädagogischen Mitarbeiter würden nach DRK-Reformtarifvertrag bezahlt. Einen Haustarif gebe es nicht.

Beschäftigte sehen sich benachteiligt

Die Beschäftigten hatten dem Verband zuvor in der Zeitung Hamburger Morgenpost vorgeworfen, mit der Ausgründung die Wahl eines Betriebsrates zu verhindern. Die Beschäftigten wollen die Arbeitnehmervertretung dem Artikel zufolge gründen, um eine höhere Bezahlung zu erzwingen. So warteten sie auf eine Gehaltserhöhung von 1,5 Prozent, die ihnen im vergangenen Jahr im Rahmen eines Haustarifs versprochen worden sei.

Der Kreisverband beschäftigt in der norddeutschen Metropole rund 1000 Mitarbeiter. Seine Geschäftsfelder sind Rettungsdienst und Katastrophenschutz, darüber hinaus die Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Behinderten sowie die Pflege älterer Menschen. ols

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