DRK KV Witzenhausen

Geschäftsführung muss sich Misstrauensantrag stellen

Der ehrenamtliche Vorstand des DRK in Witzenhausen probt den Aufstand. Er fühlt sich von einer wichtigen Entscheidung ausgeschlossen.

  • Der ehrenamtliche Vorstand des DRK Kreisverbands in Witzenhausen plant einen Misstrauensantrag gegen die Geschäftsführung.

  • Die Ehrenamtlichen fühlen sich bei der Entscheidung übergangen, die Rettungsdienstausbildung von Lichtenau ins rund 70 Kilometer entfernte Kassel zu verlagern.

  • Die hauptamtlichen Vorstände sehen dagegen kein Mitbestimmungsrecht bei ehramtlichen Vertretern.

Der ehrenamtliche Vorstand des DRK Kreisverbands Witzenhausen will auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Mitte September ein Misstrauensvotum gegen die aktuelle Geschäftsführung erreichen. Zu den Details möchte sich Initiator Wolfgang Frühauf, Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Bad Sooden-Allendorf, nicht äußern. Eine weitere Eskalation solle vermieden werden, so Frühauf.

Ehrenamt fühlt sich übergangen

Die ehrenamtlichen Vorstände des Roten Kreuzes stören sich an einer geplanten Verlagerung der Notfallsanitäterausbildung von Hessisch Lichtenau nach ins run 70 Kilometer entfernte Kassel, berichtet die Zeitung Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA). Diese Entscheidung habe der geschäftsführende Vorstand getroffen, ohne Frühauf in seiner Funktion als Katastrophenschutzbeauftragter und ehrenamtliches Mitglied des Gesamtvorstandes zu konsultieren.

Standortentscheidung Sache der Geschäftsführung

Die Standortfrage sei eine operative Entscheidung und daher Sache der Geschäftsführung, so der hauptamtliche Vorstand gegenüber der HNA. Eine Wohlfahrt Intern-Anfrage blieb unbeantwortet. Neben dem Rettungsdienst ist der Kreisverband unter anderem in den Bereichen Pflege sowie Kinder- und Jugendhilfe aktiv und bietet Alltagshilfen an. ols

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