DRK KV Brandenburg an der Havel

Ex-Mitarbeiter schließen Vergleich mit Verband

Sechs ehemalige Mitarbeiter des DRK Brandenburg an der Havel haben mit dem Verband einen gerichtlichen Vergleich geschlossen. Sie erhalten eine Abfindung von jeweils 1600 Euro.

BRANDENBURG AN DER HAVEL – Sie waren bis Ende Juni 2018 in einem Flüchtlingsheim des Verbands beschäftigt. Mitte 2018 schrieb die Stadt Brandenburg die Bewachung und Betreuung in der Einrichtung neu aus. Den Zuschlag erhielten eine Sicherheitsfirma aus Berlin und ein Betreiber von Flüchtlingsunterkünften aus München.

Auf Weiterbeschäftigung verklagt

Das DRK leitete daraufhin einen Betriebsübergang für seine Beschäftigten ein. Doch die Sicherheitsfirma aus Berlin übernahm nicht alle Beschäftigten des DRK, darunter auch die sechs Männer. Sie verklagten daraufhin das DRK Brandenburg an der Havel und die Sicherheitsfirma auf Weiterbeschäftigung.

Vorwurf der Täuschung zurückgewiesen

Der Anwalt der ehemaligen DRK-Mitarbeiter argumentierte vor Gericht, das DRK habe seine Mandanten getäuscht, da es ihnen einen Betriebsübergang zu gleichen Konditionen bei der Sicherheitsfirma aus Berlin in Aussicht gestellt hatte. Das Arbeitsgericht Brandenburg widersprach dem. In der Annahme, dass ein Betriebsübergang vorlag, hatte der Kreisverband entsprechend den gesetzlichen Vorgaben seine Beschäftigten richtig informiert. sd

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