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Aktualisiert am 28.03.2011 - 07:44

BRK-Chef zieht personelle Konsequenzen

Nach dem Bekanntwerden von Misshandlungsfällen in einem Augsburger BRK-Pflegeheim im Januar hat Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk persönlich für Ordnung gesorgt und mit Reimar Sieberth eine neue Einrichtungsleitung installiert. Erste wirtschaftliche Schäden seien für das Heim bereits zu spüren gewesen, so Stärk.

AUGSBURG - Es habe nämlich schon erste Abmeldungen gegeben. Derzeit sind 92 der 120 Heimplätze belegt. In dem betroffenen Pflegeheim in Augsburg-Haunstetten waren mehrere Bewohner von einem Mitarbeiter geschlagen und sexuell belästigt worden.  Über den Pflegekritiker Claus Fussek, der anonyme Briefe mit den Vorwürfen erhalten hatte, wurde Stärk auf den Skandal aufmerksam. Als Geschäftsführer des Landesverbandes steht er zugleich an der Spitze der BRK-Sozialservice-Gesellschaft, die Eigentümerin des Pflegeheims und Tochter des Landesverbandes ist. Mit einem verbesserten Beschwerdemanagement will er künftig dafür sorgen, dass derartige Fälle künftig nicht lange unentdeckt bleiben: „Bislang herrschte ein Klima der Unsicherheit, da traute sich aus Angst um seinen Arbeitsplatz kaum ein Mitarbeiter zu berichten, was er sieht.“ Nun stehe Stärk auch persönlich als Ansprechpartner für Beschwerden zur Verfügung. „Das haben schon einige Mitarbeiter in Anspruch genommen“, berichtet der BRK-Landeschef.

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