DRK Generalsekretariat

Amazons Alexa soll Spenden sammeln

Das DRK geht ab sofort mit dem Amazon-Sprachdienst Alexa auf Spendenjagd. Der Verband erhofft sich, den Spenderkreis erheblich zu vergrößern.

Amazons Sprachdienst Alexa

  • Über den Sprachdienst Amazon sammelt das DRK Spenden.

  • Das Angebot des Internetkonzerns soll in acht Millionen Haushalten Spenden an das DRK leichter machen.

  • Pro Spende verlangt Amazon 1,2 Prozent an Gebühr.

Das DRK sammelt ab sofort über Amazons Alexa Spenden ein. „Das Spenderverhalten nachwachsender Generationen ändert sich grundlegend. Deshalb probieren wir auch neue Wege aus“, sagt Marc Groß, Marketingchef des DRK-Bundesverbandes. Der Amazon-Sprachdienst werde mittlerweile in acht Millionen Haushalten in Deutschland genutzt. Auf diesem Wege könne der Verband neue Spenderkreise erschließen.

Spender sparen Zeit

Amazon verlangt als Gebühr 1,2 Prozent pro Spende. Drei Monate hat die Entwicklung gedauert, mit der das DRK ein Berliner Startup betraut hat, das auf Sprachapps spezialisiert ist. Zwei Entwickler stehen für das Projekt in Diensten des DRK.

Der Vorteil von Alexa liege in der Zeitersparnis für den Spender, sagt Groß. Das Verfahren sei simpel und dauere gerade einmal zehn Sekunden. Noch sind jedoch kaum Spenden eingegangen. Das DRK will das Spendenangebot daher  noch an ein Spiel knüpfen, um dem Nutzer einen Mehrwert zu bieten. ols

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