Personalien

Wolfgang Tereick soll freiwillig gegangen sein

Wolfgang Tereick soll seinen Abschied aus der Diakonie-Geschäftsführung in Freistatt ohne Druck von Bethel genommen haben. Das erklärt Rolf Engels, Vorstandsmitglied der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel.

BETHEL - Neben Tereick sei zeitgleich auch sein Amtskollege Jörg Wilhelm ausgeschieden. „Das hat sich erst in den letzten Monaten so herausgestellt“, so Engels. Zeitungsberichten zufolge soll die Initiative zu Tereicks Rücktritt nicht von ihm selbst ausgegangen sein; stattdessen habe ihn der Träger des Hilfsdienstleistungsunternehmens in Freistatt, die v. Bodelschwinghschen Anstalten, dazu gedrängt. Doch das streitet Engels ab. „Er hat sich nichts zu Schulden kommen lassen.“ Der Weggang des Geschäftsführers resultiere vielmehr aus der „Einschätzung für seine persönliche Weiterentwicklung“, versichert Engels. Schon Anfang des Jahres habe festgestanden, dass Tereick Freistatt verlasse.
Trotzdem hatte ihn der Vorstand noch zum Geschäftsführer der neu eröffneten Fachklinik Bassum gemacht. Nach nur zwei Monate im Amt schied er auch dort aus. Es sei ein „zufälliges Zusammentreffen in dem Monat“ gewesen, sagt Bethel-Vorstand Engels dazu. Es herrsche auch „absolut kein Zusammenhang“ zwischen der plötzlich anmutenden Trennung von Tereick und seinen aufklärerischen Ambitionen; er soll sich mit der willkürlichen Behandlung und Bestrafung von Jugendlichen in der Diakonie Freistatt auseinandergesetzt haben. Laut Engels sei die Führungsriege der v. Bodelschwinghschen Anstalten Tereick sehr dankbar für seine Bestrebungen, die Vergangenheit der Diakonie Freistatt aufzudecken.

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