Diakonie Düsseldorf

Verband nimmt Imam in Schutz

Die Düsseldorfer Diakonie nimmt einen Imam gegen Antisemitismus-Vorwürfe in Schutz. Er soll sich in sozialen Medien kritisch zu Israels Politik im Gaza-Streifen geäußert haben.

DÜSSELDORF – Er sei als bosnisch-stämmiger Bürger für das Leid von kriegsbetroffenen Menschen besonders sensibilisiert und habe mit den Beiträgen die Politik Israels kritisieren wollen, teilt der Verband mit. Der Geistliche distanziere sich von allen antisemitischen oder anderen menschenfeindliche Einstellungen. Zudem sei der Imam bereits als Gefängnisseelsorger in der JVA Düsseldorf tätig gewesen und von den Sicherheitsbehörden entsprechend überprüft worden.

Konservative CDU-Politikerin verantwortlich

Der Geistliche ist Teil eines religionspädagogischen Projekts in einer evangelischen Kita. Die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel (CDU) hatte ihn dafür kritisiert, ihrer Auffassung nach radikal-fundamentalistische und antisemitische Facebook-Beiträge geteilt zu haben. Die Diakonie sah sich daraufhin Drohungen und Hassmails ausgesetzt. ols

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