Johanniter-Unfall-Hilfe LV Nordrhein-Westfalen

Staatsanwaltschaft stellt Verfahren gegen Rettungswachenleiter ein

Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach hat die Ermittlungen wegen Betruges gegen einen suspendierten Rettungswachenleiter eingestellt. Er zog jedoch die Konsequenzen.

  • Staatsanwaltschaft Mönchengladbach stellt Ermittlungen wegen Betrugs gegen Mönchengladbacher Rettungswachenleiter ein.
  • Der Rettungswachenleiter hat inzwischen gekündigt.
  • Auch ein anderer Mitarbeiter hat sein Arbeitsverhältnis selbst beendet.  

Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ermittelt nicht weiter gegen einen Rettungswachenleiter der Johanniter aus Mönchengladbach. Für Betrug gebe es keinen hinreichenden Tatverdacht, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Rettungswachenleiter und ein weitere Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe am Standort Mönchengladbach hätten im Zuge der Angelegenheit selbst gekündigt, teilt ein Sprecher des Verbandes mit.

Unbekannte hatten Ermittlungen ausgelöst

Zuvor hatten Unbekannte mit Transparenten an der Rettungswache und deren Fahrzeugen falsche Abrechnungen bei den Krankenkassen sowie die sexuelle Belästigung von Mitarbeiterinnen beklagt. Der Landesverband der Johanniter-Unfall-Hilfe kündigte daraufhin interne Untersuchungen an und stellte den Wachenleiter frei.

Der Wachenleiter hat stets seine Unschuld beteuert: Er habe nach bestem Gewissen abgerechnet und die mit den Auftraggebern vereinbarten Leistungen erbracht. Die Belastungszeugen seien gegen ihn voreingenommen.

Der Landesverband der Johanniter-Unfall-Hilfe Nordrhein-Westfalen hat mehr als 4.000 Hauptamtlichen und 7.200 Ehrenamtliche. Die Johanniter bieten Rettungs- und Sanitätsdienst, ambulante Pflege und Hospizarbeit sowie Kinder- und Jugendarbeit an. jh

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