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Diakonie Recklinghausen
Aktualisiert am 18.09.2019 - 20:19

Sozialstation in Haltern muss schließen

Die Recklinghäuser Diakonie muss ihre Sozialstation in Haltern am See schließen. Schuld ist der Wettbewerb.

  • Ambulanter Dienst mit neun Mitarbeitenden und 50 Patienten ist für die Diakonie Recklinghausen nicht mehr wirtschaftlich.
  • Nachbarstationen übernehmen Mitarbeiter und Patienten.
  • Private Konkurrenz ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen.

Der ambulante Dienst in Haltern sei nicht mehr wirtschaftlich zu führen, sagt Dietmar Kohlbreier, Geschäftsführer der Diakonie Recklinghausen. Mit der geringen Zahl an Beschäftigten sei es zudem nicht möglich, Ausfälle in Urlaubszeiten und bei Krankenständen zu kompensieren. Neun Mitarbeiter kümmern sich derzeit noch um die 50 Patienten im nördlichen Ruhrgebiet.

Konkurrenz zu stark

Die Diakonie habe in den vergangenen Jahren versäumt, ihr ambulantes Pflegeangebot in Haltern zu bewerben und zu entwickeln, so Kohlbreier. Konkurrenz hat sie dort unter anderem durch mehrere private Pflegedienste.

Mitarbeiter wechseln Sozialstation

Die Mitarbeiter sollen daher nach der Schließung Anfang November in den umliegenden Diakoniestationen in den Nachbarstädten Datteln, Herten und Oer-Erkenschwick eine Weiterbeschäftigung finden. Auch die Patienten würden von dort aus weiterversorgt.

Im Diakonischen Werk im Kirchenkreis Recklinghausen sind hauptamtlich rund 1883 Beschäftigte schwerpunktmäßig in der Kinder-, Jugend-, Alten- und Behindertenarbeit tätig. Der Verband versorgt gut 4500 Hilfesuchende. ols

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