Stephanus-Stiftung

Pflegetiger geht komplett an diakonische Stiftung

Das Start-up Pflegetiger hat alle Gesellschafteranteile auf die Stephanus-Stiftung übertragen. Der diakonische Träger hofft auf Impulse für das eigene Geschäft.

Gründer des Start-ups Pflegetiger und Vorstände der Stephanus-Stiftung © Stephanus-Stiftung

  • Die Stephanus-Stiftung übernimmt zum 1. Oktober alle Anteile des Start-ups Pflegetiger.
  • Die Stiftung will eigene Angebote mit denen des Start-ups vernetzen.
  • Zuvor war die Stiftung bereits Minderheitsgesellschafter.

Ab Oktober will die Stephanus-Stiftung die Zusammenarbeit mit dem Berliner Start-up Pflegetiger intensivieren. Die Stiftung will die Dienstleistungen des Start-ups mit den Angeboten der Stephanus-Stiftung vernetzen und neue Akzente in der Berliner Pflegelandschaft setzen. Die Stephanus-Stiftung hält bereits seit Dezember 2018 Anteile des Start-ups.

Innovation stärken

Die Übernahme solle Sicherheit und Freiräume für weitere Entwicklungen schaffen, teilt der Träger mit. Davon würden sowohl Mitarbeitende als auch Kunden profitieren.

„Wir sind vom hervorragenden Pflegetiger-Konzept überzeugt“, sagt Harald Thiel, Vorstand der Stephanus-Stiftung. Die Entscheidung stärke das innovative junge Unternehmen.

Kurze Wege, E-Bikes und App

Moritz Lienert, Philipp Pünjer und Constantin Rosset hatten mit dem Start-up Pflegetiger im Sommer 2016 ein innovatives Konzept der Nachbarschaftspflege entwickelt. Dazu zählen kurze Wege, die Fachkräfte mit dem E-Bike zurücklegen können, neue Technologien wie die Pflegetiger-App und eine dezentrale Arbeitsweise. Mit etwa 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versorgt Pflegetiger rund 400 Kunden in Berlin.

Die Stephanus-Stiftung betreibt mehr als 140 Einrichtungen in Berlin und Brandenburg. Zu den Angeboten zählen Behindertenhilfe, Bildungseinrichtungen, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Altenhilfe sowie Hilfen für Geflüchtete. Der Träger beschäftigt über 3.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mehr als 60 Auszubildende. br

 

zurück | drucken

Artikel weiterempfehlen

Frage des Monats

Krankenkassen oder Sozialämter sind oft unterschiedlich weit bei der Digitalisierung. Wie laufen bei Ihnen Kommunikation und Abrechnung?

Vollständig digital

Teils digital, teils analog

Weitgehend analog


Ergebnisse

Die aktuelle Ausgabe

Titelthema: Innovationen

Neue Energien freisetzen

weiter

Leider falsch - wir korrigieren

Alle Menschen machen Fehler – bei Journalisten sind sie leider gleich gedruckt. Manchmal rutscht uns eine missglückte Formulierung durch, manchmal eine falsche Zahl. Das tut uns leid. Hier finden Sie die Korrekturen.

Probleme auf der Webseite?

Falsche Darstellung, fehlerhafter Link, fehlende Funktion? Bitte melden Sie Probleme mit der Webseite unserem Administrator. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe! Fehler melden

 

Unser Wohlfahrt Intern E-Paper

Lesen Sie Wohlfahrt Intern jetzt auch als E-Paper

E-Paper hier öffnen

Seite weiterempfehlen