Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin

Krankenhaus Seelow soll zurück an die Kommune gehen

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin will das Krankenhaus im brandenburgischen Seelow an den Landkreis Märkisch-Oderland zurückgeben. Die Klinik passt dem Träger nicht ins Konzept.

  • Das Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin kann sein Krankenhaus in Seelow nicht in den Verbund seiner Kliniken integrieren.
     
  • Die Übergabe der Klinik an den Landkreis Märkisch-Oderland soll eine kommunale  Verbundslösung ermöglichen.
     
  • Die Einrichtung gilt als bedarfsnotwendiges Krankenhaus und erhält ab 2020 einen Sicherstellungszuschlag.

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin will ein Krankenhaus im brandenburgischen Seelow an den Landkreis Märkisch-Oderland abgeben. Die weiteren Krankenhausstandorte in Ludwigsfelde, Luckau und Lehnin seien zu weit entfernt, um die Klinik dort anzuschließen, teilt der diakonische Träger mit. Es ergäben sich keine Synergieeffekte.

Verbund mit Krankenhaus Märkisch-Oderland möglich

Ein Trägerwechsel eröffne dem Krankenhaus dagegen eine Perspektive im Krankenhaus Märkisch-Oderland, argumentiert der Träger. Dort könne die Klinik die Standorte Wriezen und Strausberg ergänzen.

Der Bedarf für das Krankenhaus Seelow sei unbestritten. Im kommenden Jahr solle das Haus einen Sicherstellungszuschlag in Höhe von 400.000 Euro erhalten. Das Evangelische Diakonissenhaus will nun Gespräche mit dem Kreis starten.

Das Krankenhaus Seelow mit 90 Planbetten ist ein Krankenhaus der Grundversorgung mit Innerer Medizin und Chirurgie sowie Rettungsstelle. Die ehemals kommunale Klinik wurde Anfang der Neunzigerjahre im Zuge der Kreisreform in Ostdeutschland Teil des Lutherstifts. Die Lutherstift gGmbH ist eine hundertprozentige Tochter des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin. br

 

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