Diakonie Südwestfalen

Krankenhaus Jung-Stilling schließt Urologie wegen Corona

Das Krankenhaus Jung-Stilling verhängt einen vorsorglichen Aufnahmestopp in der Urologie. Die Einrichtung der Diakonie Südwestfalen testete Mitarbeiter auf das Coronavirus.

  • Das Krankenhaus Jung-Stilling stoppt die Aufnahme in der Urologie.

  • Zwei Fachkräfte wiesen eine Infektion mit dem Coronavirus auf.

  • Andere Stationen sind nicht betroffen. Patienten werden weiterhin versorgt.

Das Diakonie Krankenhaus Jung-Stilling schließt seine urologische Fachabteilung. Ein Test ergab, dass zwei Mitarbeitende mit dem Coronavirus infiziert sind. „Die Personen sind nicht ernsthaft erkrankt und verließen die Klinik umgehend, um sich zu Hause selbst zu isolieren“, sagte ein Sprecher der Diakonie Südwestfalen.

Vorbeugender Test zeigte früh Ergebnisse

Der Aufnahmestopp bestehe zum vorbeugenden Gesundheitsschutz, sagte der Sprecher. In Absprache mit dem Gesundheitsamt soll die Maßnahme die gesamte Woche andauern. Die Klinik versorgt weiterhin Patienten, die sich auf der Station befinden. Entsprechende Schutzmaßnahmen werden beachtet. Andere Stationen seien nicht betroffen, fügte der Sprecher an.

Das Klinikum bot seinem Personal an, sich vorsorglich testen zu lassen, wenn Erkältungssymptome auftreten. Bei diesen Untersuchungen wurde die Erkrankung der zwei Fachkräfte festgestellt.

Das Jung-Stilling Krankenhaus ist einer von zwei Standorten des Diakonie Klinikums in Südwestfalen. Die Einrichtung verfügt über rund 400 Betten. Die Klinik betreut jährlich etwa 17.000 stationäre und 25.000 ambulante Patienten, die von 800 Mitarbeitenden betreut werden. ct

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