Diakonie Hochfranken

Gesellschaft mit privatem Träger soll Ausbildung sichern

Die Diakonie Hochfranken hat mit dem Sana Klinikum Hof eine gemeinnützige Gesellschaft gegründet. Grund sind Neuerungen bei der Pflegeausbildung.

Praxistag an der Altenpflegeschule der Diakonie Hochfranken © Diakonie Hochfranken

  • Das neue Hochfränkische Bildungszentrum für Gesundheit und Pflege soll künftig Schülerinnen und Schüler gemäß der generalistischen Pflegeausbildung ausbilden.
     
  • Mit 51 Prozent hält die Diakonie Hochfranken die Mehrheit an der Gesellschaft.
     
  • Der erste Ausbildungslehrgang soll im September 2020 starten.

Das Diakonische Werk Hochfranken und das private Sana Klinikum Hof haben ihre Berufsfachschulen Ende 2019 in eine neue gemeinnützige Gesellschaft überführt. Das Hochfränkische Bildungszentrum für Gesundheit und Pflege soll künftig Pflegefachmänner und -frauen nach dem Pflegeberufegesetz ausbilden.

Diakonie hält Mehrheitsanteile

Die Diakonie Hochfranken hält 51 Prozent an der neuen Gesellschaft, das
Sana Klinikum Hof 49 Prozent. Ort der Ausbildung sind weiterhin die Gebäude der bisherigen Berufsfachschulen für Kranken- und Altenpflege im fränkischen Hof an der Saale. Auch das Personal bleibt gleich: Die 21 Mitarbeitenden der beiden Schulen bilden das neue Team.

30 neue Schülerinnen und Schüler ab September

Im September soll der erste Ausbildungsjahrgang starten. Geplant sind mindestens zwei Klassen mit jeweils etwa 30 Schülerinnen und Schülern. Angehende Pflegekräfte, die sich gerade in der Ausbildung befinden, können diese regulär bis zum Abschluss fortführen.

250 Azubis nach altem Modell

Die Berufsfachschulen der beiden Träger haben momentan knapp 250 Schülerinnen und Schüler. An der Altenpflegeschule der Diakonie Hochfranken werden 113 Azubis zu Altenpflegern und 24 zu Altenpflegehelfern ausgebildet. An der Krankenpflegeschule des Sana Klinikums Hof sind es 92 Auszubildende in der Krankenpflege und 15 in der Kinderkrankenpflege.

Das Pflegeberufegesetz wurde 2017 verkündet und tritt schrittweise in Kraft. Die bisher getrennten Ausbildungen zur Alten- und Krankenpflegerin sollen ab 2020 in einer Ausbildung zusammengeführt werden. Alle Auszubildenden erhalten zwei Jahre lang eine gemeinsame, generalistisch ausgerichtete Ausbildung. Im dritten Ausbildungsjahr können sie die Ausbildung zur Pflegefachkraft fortsetzen oder sich für eine Spezialisierung in der Altenpflege oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflege entscheiden. br

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