Diakonie Auerbach

Ex-Mitarbeiterinnen sollen Unterlassungserklärungen unterzeichnen

Die Diakonie Auerbach verlangt Unterlassungserklärungen von zwei ehemaligen Mitarbeiterinnen. Die Frauen werfen dem Träger vor, sie an der Aufklärung des Suizids einer Kollegin zu hindern.

AUERBACH – Die Behauptung, sie seien zwangsversetzt worden, weil sie die Hintergründe des Selbstmord einer Kollegin aufklären wollten, sei falsch, heißt es aus dem Unternehmen. Die Versetzung sei erfolgt als Reaktion auf eine nicht unerhebliche Anzahl an Beschwerden, welche eine größere Zahl von Mitarbeiter gegenüber der Mitarbeitervertretung schriftlich eingereicht hätten, so Diakonie-Vorstand Sven Pruß-Delitsch.

Verstorbene soll Zustände in Hospiz angeprangert haben

Eine Beschäftigte des Diakonie-Hospizes im sächsischen Falkenstein soll in ihrem Abschiedsbrief verfügt haben, dass auch die Presse von der Einrichtungsleitung über die Hintergründe ihres Suizids informiert werde. So habe sie in dem Brief über die Vernachlässigung der Patienten und das Klima unter den Mitarbeitern geklagt, berichtet die Tageszeitung Freie Presse. Weil das nicht geschehen sei, hätten sich ihre Kolleginnen selbst an die Aufklärung gemacht. ols


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