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Korruptionsvorwurf
Aktualisiert am 16.11.2010 - 00:00

Diakonie legt Korruptionsvorwürfe ad acta

Die Diakonie hält den Korruptionsverdacht um ihren Ex-Präsidenten Klaus-Dieter Kottnik für widerlegt. Die Kölner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Solidaris habe, so die Diakonie, dennoch auf organisatorische Probleme im Diakonie-Vorstand hingewiesen, aus denen es nun Konsequenzen zu ziehen heiße.

STUTTGART - Frank Otfried July, Landesbischof von Württemberg und Vositzender des Diakonischen Rates, verwies dabei auf Unregelmäßigkeiten bei einer 2007 eingeleiteten Evalution. Die Beratungsgesellschaft Dithmar & Partner habe dabei Dienstleistungen im Wert von 340.000 Euro für die Diakonie ausgeführt, ohne dafür schriftliche Aufträge bekommen zu haben.

Dennoch, so betont July, gibt es weder Hinweise auf Korruption noch auf persönliche Bereicherung bei Auftragsvergaben. Es habe keine Handlungen gegeben, "die auf vorsätzliche Schaden der Diakonie gezielt haben könnten." Auch eine Vorteilsnahme der Beraterfirma sei nicht zu erkennen. Trotzdem will der evangelische Wohlfahrtsverband in Zukunft auf eine Zusammenarbeit mit Dithmar & Partner verzichten.

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