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Stefan David
Aktualisiert am 13.03.2019 - 08:59

Das Zusammenwachsen vorantreiben

Vorsitzender David © Marcel Domeier

Stefan David arbeitete viele Jahre als Berater, bevor er in die Leitung diakonischer Unternehmen wechselte. Als Chef von Diakovere will der Wirtschaftsingenieur die unterschiedlichen Teile des Trägers stärker zusammenschließen.

Alter: 46
Arbeitgeber: Diakovere
Funktion: Vorsitzender der Geschäftsführung
Ausbildung: Wirtschaftsingenieurwesen (Diplom)

Bevor Stefan David vor einem Jahr als Vorsitzender der Geschäftsführung bei Diakovere einstieg, dem nach eigenen Angaben größten freigemeinnützigen Gesundheits- und Sozialunternehmen Norddeutschlands, arbeitete er viele Jahre als Berater. Nach seinem Studium bekam der Wirtschaftsingenieur ein Angebot von der Deutschen Bank, in der internen Unternehmensberatung anzufangen.

Zwei Jahre später wechselte er in den Bereich öffentlicher Sektor beim Beratungsunternehmen Roland Berger. „Ein Kollege von den Jusos hat mich auf die Idee gebracht, dort anzufangen“, erzählt David. Im Alter von 18 Jahren ist der gebürtige Wuppertaler in die SPD eingetreten. Er sei schon immer politisch interessiert gewesen. Bei Roland Berger konzentrierte er sich auf den Gesundheitsbereich und freigemeinnützige Unternehmen. „Ich bin evangelisch und habe einen Hang zu dieser Branche“, sagt der 46-Jährige. Nach elf Jahren bei Roland Berger bekam David wieder ein spannendes Angebot und fing bei der Krankenhausberatung Lohfert & Lohfert an.

Doch schon drei Monate später rief ein ehemaliger Kunde bei David an. Es gebe eine freie Stelle beim Verbund Lichtenau, einem diakonischen Unternehmen, das unter anderem eine orthopädische Klinik und ein Rehazentrum betreibt. „Ich hatte als Berater viel bei der Diakonie gearbeitet und kannte die Strukturen dort sehr gut“, sagt David. Bis zu seinem Wechsel zu Diakovere im April 2018 war er kaufmännischer Vorstand und Geschäftsführer beim Verbund Lichtenau. Bei Diakovere will David vor allem das Zusammenwachsen des Unternehmens vorantreiben, das 2006 aus dem Zusammenschluss von drei Stiften in Hannover entstand, die bis 2015 noch weitgehend eigenverantwortlich waren.



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