Diakonie Deutschland

Beschäftigte erhalten bis zu neun Prozent mehr Geld

Die Beschäftigten der Diakonie erhalten bis zu neun Prozent mehr Gehalt. Eine Berufsgruppe geht vorerst leer aus.

Die Neuerungen im Überblick:

  • Juli 2019 (Regionen Nord und Ost: 1. Oktober 2019): + 2,5 bis 3,5 %

  • Juli 2020: + 2,2 %

  • Juli 2020: + 5,4 % für Fachkräfte der Entgeltgruppen EG 7-13

Dienstpläne sollen zuverlässiger werden

Letztgenannte Steigerung ist möglich, indem die Diakonie für die Entgeltgruppen der Fachkräfte (EG 7 bis 13) eine zusätzliche Erfahrungsstufe einführt, teilt der Verband diakonischer Dienstgeber (VdDD) mit. Darüber hinaus will die Diakonie ihre Dienstpläne künftig zuverlässiger gestalten. Dazu trifft sie folgende Maßnahmen:

  • Einführung von Stand-by-Diensten, in denen sich Mitarbeitende an bestimmten Tagen bis zu zwei Stunden für einen kurzfristigen Einsatz bereithalten.

  • Dies wird mit 30 Euro vergütet. Bei einem tatsächlichen Abruf erhöht sich das zusätzliche Entgelt auf 45 Euro.

  • Sollte dennoch ein kurzfristiges ‚Holen-aus-dem-Frei‘ notwendig werden, gibt es zukünftig eine Pauschale von 60 Euro.

  • Reduzierung der Wochenarbeitszeit im Osten auf 39 Stunden und damit auf West-Niveau.

  • Einheitlicher Urlaubsanspruch von 30 Tagen.

Beschluss für Ärzte steht noch aus

Die Vereinbarung der Arbeitsrechtlichen Kommission gilt für alle rund 150.000 Beschäftigte der Diakonie mit Ausnahme der Ärzte. Dienstgeber und -nehmer hätten auch für diese Berufsgruppe Entgeltsteigerungen und weitere Anpassungen vereinbart, die Beschlüsse hierzu stünden jedoch noch aus, teilt der VdDD mit.

„Zwar stellen einige Aspekte wie die Regelungen zu den Ärzten diakonische Einrichtungen vor große Herausforderungen. Mit neuen Ideen ist es aber gemeinsam gelungen, eine ausgewogene und moderne Lösung zu finden, die auch regionalen Besonderheiten Rechnung trägt“, kommentiert der VdDD-Vorstandsvorsitzende Christian Dopheide die Tarifeinigung. ols

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