Agaplesion

Außerordentliche Kündigung von Chefarzt ist rechtens

Das Diakonieklinikum Rotenburg durfte seinem ehemaligen Chefarzt außerordentlich kündigen. Das hat das Arbeitsgericht Verden entschieden. Grund dafür ist sein Verhalten in einem Fall.

  • Das Diakonieklinikum Rotenburg hatte dem ehemaligen Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie außerordentlich gekündigt.
  • Dagegen hatte er geklagt und 420.000 Euro gefordert.
  • Das Arbeitsgericht Verden hat die Klage abgewiesen.

Das Arbeitsgericht Verden hat die außerordentliche Kündigung des ehemaligen Chefarztes der Kinder- und Jugendpsychiatrie für rechtens erklärt.

Gegen den Chefarzt wurden im letzten Jahr Vorwürfe von Missständen bis hin zu gesundheitlicher Gefährdung laut. Daraufhin hatte die Klinik den Arzt zunächst freigestellt und anschließend außerordentlich gekündigt.

Chefarzt beurlaubte unerlaubt Patient aus Behandlung

Das Arbeitsgericht nutzte vor allem einen Fall, um die Kündigung zu rechtfertigen. Dabei habe der Chefarzt einen Patienten von der Behandlung beurlaubt, obwohl ihm dies vom zuständigen Jugendamt untersagt wurde. Allein dadurch sei eine vertrauensvolle Zusammenarbeit des Klinikums mit dem Chefarzt nicht mehr möglich gewesen.

Das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg. Laut eigenen Angaben ist es das größte konfessionelle Krankenhaus in Niedersachsen und versorgt 32.000 stationäre Behandlungsfälle pro Jahr. Das Klinikum hat 800 Betten in 23 Fachabteilungen sowie 2.500 Mitarbeiter. rv

 

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