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Johanniter
Aktualisiert am 07.10.2019 - 09:36

Arzt erhält Bewährungsstrafe nach unerlaubter Methadon-Ausgabe

Der ehemalige Leiter einer Methadon-Ambulanz des Johanniter-Krankenhauses Geesthacht entgeht nur knapp dem Gefängnis. Er hatte den Heroin-Ersatzstoff auf unorthodoxe Weise abgegeben.

  • Der ehemalige Leiter einer Methadon-Ambulanz des Johanniter-Krankenhauses Geesthacht ist zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden.

  • Der Mediziner hat in knapp 3.000 Fällen Betäubungsmittel und Arzneien unerlaubt abgegeben.

  • Er soll außerdem 3.000 Euro an eine Suchthilfeeinrichtung zahlen.

Der ehemalige Leiter der Methadon-Ambulanz am Johanniter-Krankenhaus Geesthacht ist zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Die Strafe ist zu zwei Jahren auf Bewährung ausgesetzt. Er muss außerdem 3.000 Euro an eine Suchthilfeeinrichtung zahlen. Der Leiter hat in knapp 3.000 Fällen Betäubungsmittel und Arzneimittel unerlaubt abgegeben.

Methadon auf Vorrat mit nach Haus gegeben

Der Heroin-Ersatzstoff sollten die Patienten eigentlich täglich vor Ort einnehmen. Der Arzt gab den Patienten jedoch Methadon für bis zu einer Woche mit.

Das Johanniter-Krankenhaus Geesthacht behandelt 30.000 Patienten im Jahr und hat 500 Mitarbeiter. Die Johanniter sind zu 100 Prozent Gesellschafter. rv

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