Diakonie Mitteldeutschland

30.000 Mitarbeitende bekommen zehn Prozent mehr Lohn

Die Diakonie Mitteldeutschland erhöht die Gehälter aller Mitarbeitenden. Nach zweieinhalb Jahren Stillstand brachte erst der Schlichtungsausschuss Bewegung in die Verhandlungen.

Alle Mitarbeitenden der Diakonie Mitteldeutschland einschließlich der Ärztinnen und Ärzte erhalten rückwirkend zum ersten Juli mehr Geld. Die Lohnsteigerungen erfolgen in drei Schritten:

  • zum 1. Juli 2019 um 5 Prozent

  • zum 1. Januar 2020 um 3 Prozent

  • zum 1. Januar 2021 um 2 Prozent

Die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Mitteldeutschland hatte zweieinhalb Jahre lang über Entgelterhöhungen und eine Änderung des Manteltarifvertrags verhandelt, ohne sich einigen zu können. Letztendlich traf der Schlichtungsausschuss die Entscheidung, die Gehälter anzupassen.

Die Diakonie Mitteldeutschland vereint 270 Träger in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg unter einem Dach. 30.000 Mitarbeitende arbeiten in mehr als 1.400 Einrichtungen, unter anderem in den Bereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Familien- und Sozialberatung, sowie Kinder- und Jugendhilfe. Damit ist das Werk nach eigenen Angaben einer der größten Arbeitgeber der Region und der größte Wohlfahrtsverband in den neuen Bundesländern. br

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