Ulrich Schneider

Wir müssen uns von Klischees trennen

Der Geschäftsführer des Paritätischen, Ulrich Schneider, über Schönredner, Armutsbekämpfung und die Solidarität in einem reichen Land.

Wann und wie haben Sie das letzte Mal einem Menschen geholfen, der arm ist?
Heute. Ich habe einem Straßenverkäufer in Salzburg eine Obdachlosenzeitschrift abgekauft. Ich war heute Morgen noch in Salzburg, weil ich gestern Abend Gast in einer österreichischen Talkshow war.

Wer ist für Sie arm?
Arm sind Menschen für mich nicht erst dann, wenn sie Pfandflaschen sammeln müssen oder irgendwie physisch bedroht sind. Arm sind Menschen in dieser reichen Gesellschaft auch dann, wenn sie abgehängt sind. Wenn sie über so wenig Einkommen verfügen, dass sie an der Mitte dieser Gesellschaft überhaupt nicht mehr teilhaben können. Wenn sie systematisch und langfristig ausgegrenzt werden.

Lesen Sie das gesamten Interview in unserer
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