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Stundenlohn
Aktualisiert am 27.09.2019 - 08:41

Weniger ist mehr

Die wöchentliche Arbeitszeit rechnerisch in den Entgelttabellen zu berücksichtigen, hat viel Bewegung gebracht. Vor allem Osttarife für Mitarbeitende in der Behindertenhilfe büßen enige Positionen ein. Auch im Westen gibt es drei Verlierer.

Die wöchentliche Arbeitszeit macht einen Unterschied. Das zeigen unsere Tabellen, die zum ersten Mal den Stundenlohn berücksichtigen. In der Behindertenhilfe können sich Träger mit einem wettbewerbsfähigen Jahresgehalt und einer 39 Stunden-Woche an der Tabellenspitze halten. Die Johanniter und die Diakonie Bayern verlieren jedoch trotz hoher Gehälter Plätze. Sie zählen neben der Diakonie in Hessen und Nassau zu den drei Verbänden, die im Tarifgebiet West 40 Stunden arbeiten lassen.
Im Mittelfeld büßen vor allem Verbände im Tarifgebiet Ost Plätze ein. Ost und West miteinander zu vergleichen ist zwar nur eingeschränkt sinnvoll, denn die strukturellen Unterschiede bestehen auch 30 Jahre nach der Wende fort. Dennoch zeigt der Vergleich, was nach wie vor Realität in der deutschen Tariflandschaft ist. Mit einer 40 Stunden-Woche rutschen Osttarife hinter Verbände im Tarifgebiet West, obwohl diese ein geringeres Jahresgehalt zahlen.

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