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Klimaschutz
Aktualisiert am 30.08.2019 - 08:45

Verpflichtungen? Nein Danke.

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Träger können viel tun, um ihren CO₂-Fußabdruck zu verringern. Sie wollen sich jedoch nichts vorschreiben lassen.

Eigentlich müsste alles klar sein. Bereits Ende 2015 einigten sich in Paris 195 Länder auf ein allgemeines, rechtsverbindliches, weltweites Klimaschutzabkommen. Die unterzeichnenden Länder verpflichteten sich, den Anstieg der Durchschnittstemperatur auf der Erde auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Deutschlands Regierung gab sich das Ziel, bis 2020 die CO₂-Emmissionen des Landes um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Das hat sie nicht geschafft. Nun klagt Greenpeace mit drei Familien, die direkt vom Klimawandel betroffen sind. Eine von ihnen ist die Familie Backsen. Der stetig ansteigende Meeresspiegel bedroht den Hof der Familie auf der Nordseeinsel Pellworm. Die Bundesregierung habe durch das Unterlassen entsprechender Maßnahmen die Grundrechte der Familien verletzt und verstoße damit gegen deutsches und europäisches Umweltrecht.

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