Debatte

Transparenz statt Klüngel

Märkte für soziale Dienstleistungen werden häufig über das sogenannte sozialrechtliche Dreiecksverhältnis geordnet. Vielen gilt dieses Modell mittlerweile als wettbewerbshemmend. Das Gegenteil ist der Fall.

In vielen Bereichen des Sozialrechts werden Sozialleistungen auf der Grundlage des sozialrechtlichen Dreiecksverhältnisses erbracht: Der Leistungsberechtigte hat gegenüber dem Sozialleistungsträger einen Anspruchauf eine Leistung - etwa ein pflegebedürftiger Mensch gegenüber der Pflegekasse. Damit der Sozialleistungsträger seiner Verpflichtung nachkommen kann, bedient er sich eines privaten Leistungserbringers, im Beispiel wäre das ein mobiler Pflegedienst, mit dem er einen öffentlichrechtlichen Vertrag abschließt. In dem Vertrag sind beispielsweise die Vergütung und die Qualität der Leistung geregelt. Der Pflegebedürftige nimmt den Pflegedienst in Anspruch, was wiederum auf Grundlage eines privatrechtlichen Vertrages geschieht. ols

Lesen Sie im aktuellen Heft weiter, was für das Dreicksmodell spricht.

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