Stefanie Drese

Transparenz ist das Gebot der Stunde

Die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese, über die geplante Datenbank für Zuwendungen, verlorenes Vertrauen und ein Gesetz für mehr Transparenz auf Bundesebene.

Mangelnde Transparenz und Aufsicht hat bei Wohlfahrtsverbänden in Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Jahren immer wieder für Skandale gesorgt. So hat sich der ehemalige Geschäftsführer der AWO Müritz jahrelang ein viel zu hohes Gehalt ausgezahlt. Er wurde zur Rückzahlung von fast 400 000 Euro verurteilt. Wie konnte Mecklenburg-Vorpommern zum schwarzen Schaf der Wohlfahrt werden?
Solche Vorkommnisse sind sicherlich kein Ruhmesblatt. Dass Mecklenburg-Vorpommern das schwarze Schaf der Wohlfahrt ist, kann ich aber so nicht stehen lassen. Diese Verallgemeinerung würde den Leistungen der vielen rechtschaffenen und engagierten Akteure in der Wohlfahrt und im sozialen Sektor absolut nicht gerecht. Wir dürfen nicht den Fehler machen, die Wohlfahrt und ihre Mitarbeiter insgesamt abzuqualifizieren. Aber natürlich haben Sie Recht. Die nachgewiesenen Verfehlungen haben dem Ansehen der Spitzenverbände, nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern, geschadet.

Lesen Sie das gesamte Interview in unserer aktuellen Ausgabe.

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